Wenn Ihr Kind gerade die Diagnose einer SLC6A1-bedingten Erkrankung erhalten hat, sind Sie vermutlich erleichtert, erschöpft und besorgt zugleich. Das ist normal. Viele Familien haben einen langen Weg bis zur Diagnose hinter sich und stehen nun vor vielen neuen Fragen.
Kurz gesagt: SLC6A1-bedingte Erkrankungen entstehen durch eine seltene Veränderung im Gen SLC6A1, die die Entwicklung des Gehirns beeinflusst. Häufige Folgen sind Epilepsie, Entwicklungsverzögerungen und Besonderheiten im Verhalten.1 Die Ausprägung ist bei jedem Kind anders. Eine ursächliche Therapie gibt es noch nicht, aber viele Hilfen – und Sie sind nicht allein.
Auf dieser Seite haben wir als Eltern zusammengetragen, was nach der Diagnose wichtig ist: die ersten Schritte, die Patientenregister, was die Diagnose bedeutet und wo Sie Unterstützung finden.
Und noch etwas, das selten jemand ausspricht: Untersuchungen zur Lebensqualität von Familien mit SLC6A1* und mit vergleichbaren Erkrankungen zeigen, wie stark die Belastung der Eltern ist. Genannt werden Erschöpfung, schlechter Schlaf, eingeschränkte Arbeitsfähigkeit, Sorgen, die nicht aufhören.89 Es geht vielen so, und es gibt Entlastungsangebote; weitere Informationen finden Sie unter Alltagshilfe.